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Pressemitteilung, 2.2.2017

„Verein bringt mehr Öko in die Stadt!“

Umweltbüro, Carsharing, Statt-Magazin, Repaircafé, Energiewende – ÖKOSTADT KOBLENZ eV mit neuem Vorstand

Seit 1993 schon gibt es den Verein ÖKOSTADT KOBLENZ e.V. und seit mehr als 10 Jahren das Umweltbüro KUB.A in der Koblenzer Altstadt. Für viele Initiativen der Umweltszene ist das Büro spätestens seit dem Umzug in die attraktiven Räumlichkeiten des Dreikönigenhauses Treffpunkt und coworking space für vielfältige Umweltthemen. Hier kann man das Carsharing Angebot teilAuto testen und sich unabhängig und überparteilich mit vielen wertvollen Tipps und Infomaterial rund um die Themen Umwelt, Energie und Mobilität versorgen.

Der Verkehrsclub Deutschland VCD hat hier sein Landesbüro und attac, der Fahrradclub adfc oder manche Agenda-Gruppe tagen hier am Abend. Auch mit dem BUND-Büro und dem Solarenergieförderverein sfv ein Stockwerk höher besteht eine enge Zusammenarbeit. „Wir sind froh, hier in dem Nachhaltigkeitshaus der Görlitz-Stiftung arbeiten zu können, ein echter Gewinn gegenüber der alten beengten Situation. Das offene Konzept des Hauses und seiner vielfältigen Mieter passt genau und bringt immer wieder neue Impulse für unsere Umweltarbeit“, so Egbert Bialk, der in der letzten Mitgliederversammlung zum neuen Vorsitzenden des Vereins aufgerückt ist.

Sein Stellvertreter ist nun Norbert Wirtz, ein Betriebswirt, der dem Verein bereits langjährig verbunden ist. Zusammen mit dem wiedergewählten Schatzmeister Michael Erdmann sorgt er dafür, dass der Verein weiter solide wirtschaftet. Norbert Wirtz dazu: „Wir freuen uns besonders über die gelungene Crowdfunding Kampagne im vergangenen Jahr und danken allen Spendern. Auch das Car-Sharing läuft stabil. Schön wäre es, noch den ein oder anderen Untermieter zu finden. Auch für andere Initiativen ist nachmittags und abends im Gemeinschaftsbüro noch Luft. Wenn es passt, können diese für kleines Geld gerne noch einsteigen.“

Bialks Hauptanliegen ist die Vernetzung der Ehrenamtsarbeit der ökosozialen Vereine. „Koblenz braucht mehr Öko, das bekommen wir nur gemeinsam hin. Immer mehr Konsum und grenzenloses Wachstum sind nicht zukunftsfähig. Hier braucht es ein breites Umdenken. “ Dazu gibt Ökostadt seit vielen Jahren mit dem „KUcKmal!“ auch ein Magazin heraus, in dem Veranstaltungen oder interessante Artikel zu städtischen und überregionalen Problemen abgedruckt werden. Unter neuem Namen – „Koblenzer Statt-Magazin“ - wird es Anfang April wieder in großer Auflage gratis erscheinen. Schwerpunkte diesmal: Geld und Demokratie. Artikel können noch bis Mitte Februar eingereicht werden.

Ein junger Zweig des Vereins ist das Repaircafé. Oliver Heinen, Beisitzer im neuen Vorstand, organisiert den Großteil zusammen mit mehreren Hobbybastlern. Heinen: „Menschen, die ihr defektes Bügeleisen oder ein Elektronikteil nicht gleich wegwerfen wollen, können sich melden. In netter Atmosphäre kann ihnen häufig geholfen werden. Auch Fahrräder oder Kleidungsstücke werden aufgepeppt, allerdings nicht im Dreikönigenhaus sondern in den Räumen des Generationenhauses am Wöllershof. Inzwischen ist ein Netz verschiedener Repaircafés in der Region entstanden. Neben Koblenz auch in Lahnstein, Bendorf und Kalt/Maifeld.“

Komplettiert wird der neue Vorstand von den Beisitzern Manuel Broicher und Marco Hackenbruch. Letzterer kümmert sich insbesondere um das Thema Energie. So beteiligt sich der Verein seit langem an mehreren Projekten im Bereich Photovoltaik.

Weitere Infos:

Offener Treff: immer am 2. Donnerstag des Monats, 18 Uhr im Umweltbdüro KUB.A, Kornpfortstraße 15, Eingang Danne

Vorstand2017

Foto: Der neue Vorstand von ÖKOSTADT KOBLENZ eV – Oliver Heinen, Norbert Wirtz, Egbert Bialk und Michael Erdmann (von links). Nicht im Bild die beiden Beisitzer Manuel Broicher und Marco Hackenbruch.

 Prressemittelung Februar 2015

Autofasten 2015 mit teilAuto

Alle Jahre wieder, kommt die Fastenzeit. Und das „Autofasten“ gehört inzwischen schon traditionell dazu! Diese ökumenische Aktion möchte zu einem bewussteren Umgang mit dem Auto anregen und auf umweltfreundlichere Mobilitätsalternativen aufmerksam machen.

In diesem Jahr beginnt die Autofastenzeit am 1. März und geht 4 Wochen bis 29. März. Mehr Infos dazu unter http://www.autofasten.de.

Ergänzend zu der Aktion "Autofasten" bietet der Verein Ökostadt Koblenz denjenigen, die im Aktionszeitraum ganz auf ihren Privat-Pkw verzichten, eine kostenlose Mobilitätsalternative. Wer am Sonntag, den 01.03.2015 um 16 Uhr mit seinen gültigen Nummernschildern ins Koblenzer Umweltbüro (KUB.A) in die Eltzerhofstraße 10 kommt und sie bis zum Fastenende dort deponiert, der bekommt eine VRM-Netzfahrkarte für diese Zeit geschenkt. Außerdem bekommt er als Auto-"Notversicherung" eine Chipkarte für das Carsharingprojekt teilAuto Koblenz. Das Angebot gilt für maximal drei Teilnehmer am Autofasten. Kommen mehr als drei Interessenten, entscheidet das Los. Anfragen können an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! geschickt werden.

Stefan Schröter vom Verein Ökostadt Koblenz erklärt dazu: „Fasten fällt immer dann besonders schwer, wenn man das, worauf man verzichtet, ständig vor Augen hat. Egal ob es dabei um Schokolade, Zigaretten, das Feierabendbier oder eben das Auto geht. Deshalb möchten wir eine Anreiz geben, der Versuchung, das Autofasten zu brechen, besser zu widerstehen und die Alternativen intensiver zu erleben.“

Darüber hinaus gilt für alle Autofastenden ein Carsharing-Schnupperangebot. 3 Monate lang kann man teilAuto Koblenz testen ohne Vereinsbeitrag und Bearbeitungsgebühr zahlen zu müssen, und auch die Kaution beträgt in dieser Zeit nur 200 Euro.

 

 

Pressartikel, Lokalanzeiger November 2014

200. Mitglied

 Pressemitteilung Januar 2014

Modernes Wohnen kooperiert mit teilAuto

CarSharing und Wohnen als Kombination

Der Koblenzer CarSharing-Anbieter Ökostadt Koblenz e.V. mit seinem Projekt „teilAuto“ und die Wohnungsbaugenossenschaft Modernes Wohnen eG (MW) haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Damit erhalten die über 1.300 MW-Mitglieder besonders günstige Einstiegskonditionen für teilAuto. Im Gegenzug unterstützt die Genossenschaft den Verein bei der Suche nach geeigneten Stellplätzen für die Autos. „So konnte erst durch einen Parkplatz an der MW-Wohnanlage in der Otto-Falckenberg-Straße ein neuer CarSharing-Standort in Lützel ermöglicht werden.“ erklärt teilAuto-Geschäftsführer Dieter Schulz. Den Genossenschaftsmitgliedern steht dabei nicht nur dieses Fahrzeug, sondern der gesamte Fuhrpark von acht teilAutos in Koblenz und darüber hinaus Fahrzeuge von anderen CarSharinganbietern in über 200 deutschen Städten zur Verfügung. Alle werden über die gleiche Reservierungsplattform gebucht und können seit neuestem einfach mit dem eigenen Smartphone geöffnet werden. „Wir sehen gemeinschaftliche Autonutzung in Form von CarSharing als ideale Ergänzung zu unserem Angebot des preiswerten Wohnens“ so Reiner Schmitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied von Modernes Wohnen. Sollte das Angebot bei den Genossenschaftsmitgliedern auf größeres Interesse stoßen, dann soll auch über weitergehende Kooperationsmöglichkeiten nachgedacht werden.
 
Das Foto zeigt teilAuto-GF Dieter Schulz und MW-Vorstand Reiner Schmitz bei der Einweihung des neuen Stellplatzes in Lützel.

MW-Modernes Wohnen-teilAuto

 

 

Pressemitteilung Dezember 2014

CarSharingauto für Lützel

 

Seit über 20 Jahren leistet der Verein Ökostadt Koblenz mit seinem CarSharingprojekt „teilAuto“ einen Beitrag für umweltfreundliche Mobilität an Rhein und Mosel. Jetzt wird dieser Service auch wieder im Stadtteil Lützel angeboten. „In der Nähe der Balduinbrücke wollen wir eine innenstadtnahe Erweiterung unseres Fuhrparks schaffen.“ erklärt der teilAuto-Geschäftsführer Dieter Schulz. Der Versuch, ein CarSharingfahrzeug im Metternicher Oberdorf zu etablieren, muss aus Sicht des Vereins allerdings als gescheitert angesehen werden. „Wir haben dort in den letzten zwei Jahren einfach nicht genügend Nutzer finden können, um eine wirtschaftliche Auslastung des Fahrzeugs zu erreichen.“ so Schulz. Bessere Bedingungen erhofft man sich in Lützel. Dieser Stellplatz, an dem ein Kombi stationiert wird, ist auch für die zumeist in der Innenstadt lebenden teilAuto-Mitglieder gut erreichbar und gleichzeitig bestehen gute Busanbindungen nach Metternich und Neuendorf. Umgekehrt bieten die Kleinwagen und der 7-Sitzer-Kombi am Hauptbahnhof und in Mitte für die Lützeler ebenfalls eine nahe gelegene Ergänzung. Außerdem können die Autoteiler noch über ihre gewohnte Buchungsplattform ein E-Mobil am Rathaus und einen Wagen an der Falkensteinkaserne nutzen, die von anderen Anbietern bereit gestellt werden. Zur Einführung des neuen Lützeler Stellplatzes bietet der Verein für alle, die bis Ende des Jahres einen Nutzungsvertrag abschließen, ein 3-monatiges Schnupperangebot mit verringerter Kaution und einem Fahrtguthaben von 50 Euro.

TeilAuto Koblenz bietet seinen etwa 170 Mitgliedern an 5 Stellplätzen 8 Fahrzeuge an, die im Internet oder rund um die Uhr per Telefon reserviert werden. Die Buchungsplattform wird vom überregionalen Kooperationspartner „flinkster“ bereit gestellt, einem Angebot der Deutschen Bahn, mit dem die Koblenzer auch direkten Zugriff auf CarSharingfahrzeuge in über 140 weiteren Städten in Deutschland haben und 2 zusätzliche Fahrzeuge anderer Anbieter in der Rhein-Mosel-Stadt nutzen können. Zugang zu all diesen Autos hat man über die teilAuto-Chipkarte und für alle Fahrten wird monatlich eine einzige Abrechnung erstellt. CarSharing bietet die Möglichkeit, den eigenen Privat-Pkw oder Zweitwagen zu ersetzen und Wege verstärkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß zurück zu legen. Auch Firmen können damit kostengünstig ihren eigenen, möglicherweise wenig genutzten Dienstwagen ersetzen und hohe Fixkosten sparen.

Mehr zum CarSharingangebot findet man unter http://www.teilAuto-Koblenz.de.

Am 10. Dezember 2014 findet um 18 Uhr im Büro des Quartiersmanagement Lützel, Mayener Straße 2-4, eine Informationsveranstaltung zum CarSharing statt.

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