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Anbieterwechsel von teilAuto zu book-n-drive

Carsharing in Koblenz wird deutlich ausgebaut

Carsharing ist in Koblenz bisher Vereinsangelegenheit, genauer Angelegenheit des gemeinnützigen Vereins Ökostadt Koblenz e.V. Von Anfang an dabei ist Dieter Schulz, der vor über 20 Jahren das Projekt teilAuto ins Leben gerufen hat. Seither wurde mit viel ehrenamtlichem Einsatz in der Rhein-Mosel-Stadt wertvolle Pionierarbeit geleistet. Dieter Schulz erinnert sich noch gut an die Anfänge: „Buchung, Fahrzeugübernahme und Abrechnung waren noch umständlich. Heute ist alles vernetzt und easy.“  Carsharing erlebt einen Riesenboom. Das eigene Auto verliert bei jungen Menschen immer mehr an Bedeutung und für ältere wird es zur Belastung. Der urbane Mensch denkt heute auch in Sachen Mobilität vernetzt. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder E-Bike, mit Bus oder (Seil-)Bahn oder auch mal mit dem passenden Teil-  oder Mietwagen – so wird der tägliche Mobilitätsbedarf heute flexibel gedeckt.

Der Verein hat nunmehr dafür gesorgt, dass Carsharing in Koblenz richtig Fahrt aufnimmt. Es ist gelungen, mit book-n-drive einen erfahrenen Carsharing-Anbieter des Rhein-Main-Gebietes nach Koblenz zu holen. „Unser Verein ist mit dem Projekt teilAuto an seine Grenzen gestoßen. Wir hielten den Zeitpunkt für gekommen, uns auf die Suche nach einem starken Partner zu machen. “, erklärt teilAuto-Geschäftsführerin Andrea Mehlbreuer. Nach so vielen Jahren kennt man die Szene bestens. „book-n-drive betreut über 800 Fahrzeuge zum Beispiel in Frankfurt, Mainz oder Wiesbaden und kann der Mobilitätswende auch in Koblenz einen deutlichen Schub geben.“, so Andrea Mehlbreuer.

Bei der Vertragsunterzeichnung zeigt sich book-n-drive Geschäftsführer Udo Mielke sehr optimistisch: “Wir arbeiten bereits lange und gut mit teilAuto im überregionalen Carsharing-Netzwerk Flinkster zusammen. Um das Angebot in Koblenz möglichst schnell ausbauen zu können, fehlen uns lediglich mehr geeignete Stellplätze.“ Insbesondere hält man Ausschau nach einer Möglichkeit, innenstadtnah eine Station für drei bis fünf „cityFlitzer“ einzurichten – Kleinwagen für open-end-Buchungen, bei denen man sich nicht mehr auf eine feste Rückgabezeit festlegen muss.  Inzwischen wurde eine neue Großstation im Rauental in der Hoevelstraße eingerichtet. Dort steht ein Transporter, drei „Reiseautos“ und 6 City-Flitzer.

„Die Sonne geht von unten auf.“, so der Vereinsvorstand Egbert Bialk. Er kämpft mit vielen anderen für eine bessere Luft in Koblenz. „Wenn die da oben keine Maßnahmen zur Luftreinhaltung ergreifen, muss der Druck von unten erhöht werden.“ Er fordert jeden Einzelnen auf, sein Mobilitätsverhalten regelmäßig zu überprüfen. Dass Carsharing ein Baustein sein kann, hat die Rhein-Mosel-Stadt dem umtriebigen Verein und seinen Mitgliedern zu verdanken.

Mehr Informationen gibt es unter https://www.info.book-n-drive.de/koblenz und weiterhin im Koblenzer Umweltbüro KUB.A im Dreikönigenhaus in der Kornpfortstrasse.

Zuletzt noch ein Tipp: Als Vereinsmitglied bei Ökostadt Koblenz erhält man bei book-n-drive 3 Euro Rabatt in den Tarifen mit Monatsgrundgebühr (Also im Komforttarif statt 4.90 nur 1,90 Euro und im Abotarif statt 14,90 Euro nur 11,90 Euro pro Monat).

 

 teilAuto bnd 17 06
teilAuto Geschäftsführerin Andrea Mehlbreuer und book-n-drive-Mitarbeiter
Michael Patscheke beim symbolischen Fahrzeugwechsel

 

 teilAuto bnd 17 06c
Die neue Großstation Koblenz-Hovelstraße
  • Wenn Ihnen ein Auto zuviel und kein Auto zu wenig ist...

  • Sind Sie meistens ohne Auto mobil?

  • Legen Sie Ihre Wege überwiegend mit Bussen, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß zurück?

  • Brauchen Sie trotzdem ab und zu ein Auto für große Einkäufe oder weil Ihr Ziel auch mit dem ÖPNV nicht zu erreichen ist?

  • Wollen Sie weiterhin umweltfreundlich mobil sein, dabei noch Geld sparen und doch jederzeit ein Auto nutzen können?

Teilauto

Dann ist CarSharing für Sie das Richtige!

Menschen, die sich am CarSharing beteiligen, brauchen keinen eigenen Pkw mehr. Sie greifen in den seltenen Fällen, in denen sie noch ein Auto benötigen, auf ein teilAuto zurück. Solche Situationen sind z.B. der Transport sperriger Güter, der Wochenend­besuch bei der Schwiegermutter in Flammers­feld oder andere Gelegenheiten, wo der öffentliche Personenverkehr kein ausreichendes Angebot bietet.

CarSharing ist also in erster Linie eine Ergänzung zum öffentlichen Personen(nah)verkehr (ÖPNV)! Das spiegelt sich auch in den Tarifen wieder, die in der Regel über denen von Bus und Bahn liegen. Wegen der hohen Fixkosten eines eigenen Autos, spart man trotzdem Monat für Monat bares Geld!

Wie funktioniert CarSharing in Koblenz und wie kann ich mitmachen?

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